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Schimmel im Schlafzimmer – wenn unsichtbare Ursachen ans Licht kommen

  • Autorenbild: info8924778
    info8924778
  • 25. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Nov. 2025


Schimmelbildung im Schlafzimmer ist kein seltenes Problem. Gerade hier – wo die Temperaturen oft etwas niedriger sind und wir viele Stunden verbringen – entstehen schnell kritische Bedingungen für Feuchtigkeit und Schimmel. Doch was tun, wenn der Auslöser nicht auf den ersten Blick erkennbar ist?

Genau mit dieser Situation wurden wir bei einem älteren Wohngebäude in Emmendingen konfrontiert. Der Eigentümer meldete Schimmel in der oberen Ecke des Schlafzimmers – ein typisches, aber ernstzunehmendes Schadensbild. Bei unserer Begehung zeigte sich schnell: Die Ursache lag tiefer als erwartet.


Mit Thermografie enthüllt: Eine bauliche Wärmebrücke als versteckter Verursacher


In der Heizperiode setzten wir Infrarotthermografie ein – eine präzise und zerstörungsfreie Methode, um Temperaturunterschiede in der Gebäudekonstruktion sichtbar zu machen. Dabei konnten wir eine konstruktive Wärmebrücke feststellen: Eine durchlaufende Betonplatte im Bereich der Außenecke leitete die Wärme aus dem Innenraum nach außen ab.

Die Folge: Die Innenoberflächen in diesem Bereich kühlten stark ab. Auf solchen kalten Flächen kann sich Tauwasser aus der Raumluft niederschlagen – ein idealer Nährboden für Schimmel. Mit bloßem Auge wäre diese Ursache kaum zu erkennen gewesen.


Unser Mehrwert: Klare Analyse – klare Lösungen


Durch unsere bauphysikalische Analyse und Bewertung konnten wir dem Eigentümer nicht nur die Schadensursache exakt erklären, sondern auch gezielte Lösungen erarbeiten. Ein angepasstes, unabhängiges Lüftungskonzept half dabei, die Situation kurzfristig deutlich zu verbessern und das Risiko zu reduzieren.

Langfristig ist jedoch ein baulicher Eingriff sinnvoll: Da ohnehin eine energetische Sanierung der Gebäudehülle ansteht, wird die Wärmebrücke im Zuge dieser Maßnahmen vollständig beseitigt. Damit lässt sich Schimmelbildung in diesem Bereich künftig dauerhaft ausschließen.


Warum eine professionelle Wärmebrückenanalyse entscheidend ist


Schimmel entsteht selten „einfach so“. Häufig steckt ein Zusammenspiel aus Feuchtigkeit, Temperatur und Gebäudekonstruktion dahinter. Mit modernen Messmethoden wie der Thermografie und einer fachkundigen bauphysikalischen Bewertung können wir:


  • unsichtbare Schwachstellen sichtbar machen,

  • Ursachen eindeutig identifizieren,

  • gezielte, nachhaltige Lösungen entwickeln,

  • und langfristig die Gesundheit sowie den Gebäudewert schützen.


Dieser Fall aus Emmendingen zeigt eindrucksvoll: Wer Schimmelprobleme wirklich nachhaltig lösen möchte, braucht eine fachgerechte Analyse – statt Vermutungen oder kurzfristiger Notlösungen.

 
 
 

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